
Was ist passiert?
Am 21. Mai wurde in Alsdorf der Stadthaushalt beschlossen. Eine sachliche, schwierige Debatte, wie sie in vielen Kommunen geführt wird, geprägt von knappen Kassen, steigenden Kosten und komplexen Abwägungen.
Die AfD nutzte diese Gelegenheit jedoch nicht für konstruktive Politik. Stattdessen griffen ihre Vertreter in der Ratssitzung zu einem altbekannten Muster: Ausländer, Asylsuchende und Migranten wurden pauschal für die finanzielle Lage der Stadt verantwortlich gemacht. Rassistische Rhetorik statt Sachargumente, Sündenbockpolitik statt Lösungen.
Das ist sachlich falsch. Die Haushaltssituation einer Stadt hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, von Schlüsselzuweisungen des Landes, strukturellen Altlasten, Energiekosten, Tarifentwicklungen und bundespolitischen Entscheidungen. Wer all das auf eine einzige Gruppe von Menschen reduziert, betreibt keine Politik für die Bürgerinnen und Bürger, sondern gegen sie.
Warum jetzt eine Demo?
Nun ruft die AfD für Samstag, den 30. Mai, zu einer Demonstration auf dem Annaplatz auf. Das Ziel ist klar: Die berechtigten Sorgen vieler Menschen in Alsdorf sollen instrumentalisiert werden, um Stimmung gegen Minderheiten zu machen und die eigene Partei zu stärken.
Das Bündnis für Demokratie Alsdorf lässt das nicht unwidersprochen stehen.
Was wir wollen
Wir stehen für eine freie, offene und solidarische Gesellschaft. Für ein Alsdorf, in dem Menschen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Für sachliche Debatten statt Hetze, für Zusammenhalt statt Spaltung.
Demokratie bedeutet, unbequeme Wahrheiten auszuhalten, Kompromisse zu finden und Verantwortung zu übernehmen. Sie bedeutet nicht, Ängste zu schüren und Hass zu säen.
Komm am Samstag
📍 Denkmalplatz, Alsdorf 📅 Samstag, 30. Mai 2025 🕙 10:00 – 14:00 Uhr
Bring Freunde, Familie und Nachbarn mit. Zeig, dass Alsdorf zusammenhält.
Organisiert vom Bündnis für Demokratie Alsdorf
